Willkommen bei Helpedia
Bitte Lesen!
Du benutzt einen veralteten und unsicheren Browser.
Weitere Infos »
x
Helpedia-sticker

Michael Tsouloukidse

Foerderbrief_portrait_large
Kommt aus:
14532, Kleinmachnow
Statistiken:
...hat 1 laufende Spenden-Aktion
<!-- @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } A:link { so-language: zxx } -->

Liebe Freunde, Verwandte, Bekannte und sonstige Unterstützer, die ihr vielleicht zufällig auf meine Aktion aufmerksam geworden seit!

 

Willkommen auf meiner Spenden-Seite! Zuerst einmal möchte ich mich ganz herzlich bei allen für ihre Unterstützung bedanken, wie auch immer diese ausfallen mag! Mir ist bewusst, wie spät ich mit meinem Sammelaufruf dran bin, doch nun, wo ich die ersten Förderkreis-Briefe versandt habe und gespannt-nervös auf die ersten Rückmeldungen warte, bin ich wieder guten Mutes, dass vielleicht doch noch alles rechtzeitig zusammen kommt...

 

Auch wenn die meisten von euch mich kennen dürften, möchte ich mich trotzdem kurz all jenen vorstellen, denen ich gar nicht/nur über Umwege, also nicht persönlich bekannt bin.

Mein Name ist Michael Tsouloukidse, ich bin 20 Jahre alt (geboren am 10. April 1989), habe zwei Geschwister (18 & 11 Jahre alt) und wohne seit mittlerweile 14 Jahren in Kleinmachnow, ganz nah bei Berlin. Von der ersten Klasse bis zum Abitur habe ich eine Waldorfschule besucht, worüber ich im Nachhinein überaus glücklich bin, denn nachdem ich die „Schul-Hass-Phase“ nach dem Abitur überwunden hatte, wurde mir bald bewusst, wie sehr mich diese 13 Jahre vor allem menschlich geprägt haben. Auch wenn es viel Kritik, teilweise auch berechtigt, an der praktischen Umsetzung der Waldorf-Pädagogik gibt, schaue ich mit einem durchweg guten Gefühl auf meine Schulzeit zurück und würde vermutlich auch meine eigenen Kinder einer solchen Schule übergeben...

 

...doch bis derartige Entscheidungen anstehen, werden hoffentlich noch einige Jahre vergehen. Zurück zum Hier und Jetzt: Zunächst einmal steht für ab Ende Januar ein sozialer Freiwilligendienst in Brasilien für ein Jahr an, eine Zeit, der ich anfangs gelassen, dann immer gespannter, irgendwann vollkommen lustlos und demotiviert und jetzt schließlich erwartungsvoll und etwas nervös entgegen blicke.

Bevor ich nun aber auf meine Arbeit dort und alles, was irgendwie damit zusammenhängt, eingehe, soll ein kurzer Sprung in die Zeit zurück erfolgen... - damit ihr wisst, wie es dazu kam...

 

Als jemand, der sehr Kampfsport-begeistert ist, kam ich, nachdem mir Taekwondo nach einigen Jahren zu martialisch wurde, vor etlicher Zeit mit dem brasilianischen „Kampftanz“ Capoeira in Berührung. Ich war sofort fasziniert und begann mit dem Training, und auch mit den Hintergründen der Capoeira beschäftigte ich mich (etwa im Rahmen meiner 12.-Klass-Jahresarbeit [eine typische Geschichte an Waldorfschulen...]). Auf diese Weise war meine Aufmerksamkeit auch bald auf Brasilien gelenkt, und nachdem ich auch hier tiefer eingetaucht war, stand für mich schon bald fest: Ich möchte meinen Zivildienst, der ja in dem Falle eher ein „Zivilersatzdienst“ ist, im „Land der 1000 Gesichter“ absolvieren!

 

Mittlerweile sind fast 2 ½ Jahre vergangen, seit ich diesen Entschluss gefasst habe, und wenn ich zurückdenke, was für eine Arbeit die Organisation dieses Jahres war, bin ich mir fast – fast... – nicht mehr sicher, ob ich all das nochmal genauso machen würde... Aber wie dem auch sei: Nach unzähligen Bewerbungen, ausgefüllten Formularen, Anträgen und anderweitigen Vorbereitungen, deren Aufzählung hier bei Weitem den Rahmen sprengen würde, ist es nun tatsächlich bald soweit: Zurück denke ich nicht mehr, an keine der kleinen und großen Pannen und Motivationslöcher, die es im Laufe der letzten Zeit zuhauf gab, nein, ich denke nur noch nach Vorne! Am 27. Januar 2010 werde ich, wenn alles glatt geht, abends in den Flieger steigen, der mich nach São Paulo bringen wird, wo ich das ganze nächste Jahr arbeiten werde. Endlich... Drei Wochen noch, drei Wochen, in denen noch furchtbar viel zu Organisieren ist, und in denen meine Gefühlslage stündlich von heiter über angespannt, traurig, erwartungsvoll, sehnsüchtig, ängstlich... bis einfach nur genervt wechseln wird. So nah, und doch so fern.

 

Wer mehr über die „Nahe Ferne“ wissen möchte, schaut am besten gleich mal bei meiner Aktion vorbei...!

 

 

Ganz herzliche Grüße –

 

von eurem Michael

 

P.s.: Wer mehr über mich, das Projekt etc. wissen möchte, kann gerne Kontakt mit mir aufnehmen, am besten erstmal per Mail:

 

mischen_no_brasil@gmx.de